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18 -January -2018 - 20:27

Wirtschaftliche Forschungsgesellschaft Zarrentin

Wirtschaftliche Forschungsgesellschaft Zarrentin (WiFo)

In den Wäldern zwischen Zarrentin und Bantin liegt ein ganz besonderes Gelände. Ein altes Tanklager aus Zeiten des 2. Weltkrieges. Wie die Zarrentiner sagen würden: "WiFo". Natürlich haben wir uns dieses Mysterium einmal genauer unter die Lupe genommen und waren durchaus überrascht.

Geschichte:

Die Wirtschaftliche Forschungsgesellschaft mbh (WiFo) mit Sitz in Berlin wurde von den Deutschen Reich im August 1934 zum Zwecke der Beschaffung, Bevorratung und des Transports strategischer Rohstoffreserven für den Kriegsfall gegründet. Offizielle Aufgabe des Unternehmens war "die Errichtung und der Betrieb von Versuchs und Forschungsanlagen zur Förderung von Industrie und Handel". Gesellschafter waren die Gesellschaft für öffentliche Arbeiten AG, Berlin mit 16.000 RM Anteil am Stammkapital und die I.G. Farbenindustrie AG, Frankfurt mit 4.000 RM Anteil. Projekte der Gesellschaft gab es im gesamten Reichsgebiet. Bis zum Ende des Tanklager - Bauprogramm Mitte 1942 hatte die Gesamtkapazität der WiFo - Tanklager rund 1,5 Millionen m³ Kraft und weit mehr als 100.000 m³ Schmierstoffe erreicht. Darüber hinaus verfügte die WiFo über große Tankkapazitäten für andere Stoffe, über mehr als 38.000 Kesselwagen und 35 Schiffe.

Auf dem Gelände:

Unsere Erwartungen waren natürlich hoch gewesen, als wir durch den munitionsbelasteten Wald gingen. Nach knapp einer halben Stunde fanden wir das Gelände, doch der erste Eindruck bekam schnell ein Dämpfer. Fast alle Gebäude sind mittlerweile zugemauert und die vorhandenen Bunkeranlagen zu Fledermaus - Gehäusen umgebaut. So traurig es klingen mag, aber in Zarrentin gibt es leider nicht mehr viel zu sehen. Zwar stehen hier und dort noch alte Ruinen, doch leider eher uninteressant.

Fazit:

Leider gibt es kaum noch etwas zu sehen, deshalb ist ein Besuch nicht lohnenswert.

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