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19 -November -2018 - 20:47

Malzfabrik Wismar

Malzfabrik Wismaria - Wismars größter Schandfleck

Kein Ort in der Hansestadt Wismar ist geheimnisvoller als das Gelände der Malzfabrik "Wismaria". Stacheldrahtzäune die bis in den Himmel reichen, pöbelnde Einwohner und Polizei die mehrmals am Tag vorbei fährt. Doch die Gefahr lauert woanders.

 

Geschichte:

Über die Geschichte der Wismaria lässt sich leider nicht viel herausfinden. Gebaut wurde sie 1899 und war einst die zweitgrößte Malzfabrik Mecklenburgs. Nach 1945 wurde sie zur einem Abfüllbetrieb für Bier umgebaut und steht nun unter Denkmalschutz. Geschlossen wurde Wismaria wohl nach der Wende. Es gab zwar Sanierungspläne, doch umgesetzt wurde bis heute noch nichts. Nachdem Wismaria schon mehrmals gebrannt hat und sich daher in keinem guten Zustand mehr befindet, überlegt die Stadt Wismar, den Denkmalschutz aufzuheben und einen Abriss beizusteuern. 

Auf dem Gelände: 

Wer das Gelände betreten möchte, sollte schon mit allen Wassern gewaschen sein. Einfach "heraufspazieren" ist hier nämlich nicht möglich. Das erste Hindernis sind die Stacheldrahtzäune, welche um das ganze Gebäude gespannt sind. Allerdings gibt es einige Stellen, an denen man recht leicht hinüberklettern kann. Hat man dieses Hindernis überwunden, steht bereits das nächste Problem vor der Tür. Die Einwohner. Werdet ihr auf dem Gelände gesehen, dann dauert es nicht lange bis die Polizei vorfährt. In das Gebäude hineinzukommen stellt die nächste Herausforderung da. Fast alle Türen und Fenster sind einbetoniert. Es gibt allerdings die Möglichkeit direkt eine Etage höher zu klettern und dort durch die offene Tür zu gelangen oder einfach durch ein offenes Fenster, welches sich in der Nähe des Eingangs befindet. Hierbei dürft ihr euch natürlich auf gar keinen Fall sehen lassen. Trefft ihr auf dem Gelände andere Personen an, so solltet ihr schleunigst wieder das Weite suchen. Meist sind es die Einwohner, welche direkt neben der Fabrik wohnen. Wir nahmen übrigens auch das Fenster. Als wir dann im Gebäude waren trauten wir unseren Augen nicht. Der Boden ist so marode, dass hier wirklich "akute" Lebensgefahr besteht. Wir gingen allerdings trotzdem ein bisschen weiter und wollten gerade eine Etage höher gehen, als es auf einmal laut knallte. Der Boden brach ein und viel in den Keller. Sofort verließen wir das Gebäude und die Tour war beendet.

Fazit:

Wismaria war die erste Tour welche unfreiwillig schnell beendet worden war. Das Gebäude ist eine "lebensgefährliche" Baracke, welche es eigentlich auch nicht Wert ist, so ein enormes Risiko einzugehen. Zudem gibt es in der Fabrik leider auch nichts mehr zusehen, außer haufenweise Müll und Schrott. Soll also heißen: "lasst die ehemals zweitgrößte Malzfabrik in MV einfach ruhen".

- S.

Bildgalerie

 

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